Die erste Woche mit der Peloton Tread – eine Zusammenfassung

Wie Jens ja schon berichtet hat, wusste ich nichts von der großen Überraschung und habe dementsprechend nicht schlecht gestaunt, als ich plötzlich die normalerweise nie verschlossene Tür öffnete und eine Tread vorfand. 🙂

Da stand nun das neuste „Mitglied“ der Peloton Familie.

Jens war ebenso euphorisch wie ich und hat mir gleich erstmal eine Einweisung gegeben. Noch in Arbeitsklamotten (Jeans 😉) absolvierte ich den ersten Test Walk. Eine interessante Erfahrung, es war mein erstes Mal überhaupt auf einem Laufband. Ich nehme an, rollende Laufbänder auf großen Flughäfen zählen ja nicht dazu? So weit, so gut. Neugierig und gespannt musste ich aber noch den restlichen Nachmittag mit Terminen und anderem Kleinkram überstehen, bis ich dann am Abend endlich offiziell ins Training einstieg.

Tread Woche 1

Mein erstes Training an diesem Tag war dann ein 20 Minuten Power Walk. Es lief ganz gut, allerdings war ich noch sehr vorsichtig und unsicher. Auf einem Laufband zu laufen oder schnell zu gehen, ist schon was anderes als in freier Wildbahn. Ständig darauf bedacht, nicht hinten runter zu fallen, kam dann am Ende noch eine neue Erkenntnis dazu: Guckt man permanent auf einen Bildschirm, während man läuft und bewegt sich der Körper eben nicht real vorwärts, wird einem tatsächlich ein wenig schwummerig… Nichts Schlimmes, aber es fiel auf. Bei Jens war es ebenso, aber zum Glück hielt es nur kurz.

Am nächsten Tag hatte ich dann mehr Zeit am Abend und war noch neugieriger auf das Training, diesmal absolvierte ich einen 5 Minuten Warm Up Run und im Anschluss einen 20 Minuten Walk+Run. Gekrönt wurde es von einem Post-Run Stretch. Danach fühlte ich mich wirklich gut und war immer noch voller Euphorie.

Der Tag darauf brachte dann wieder mal eine neue Erkenntnis, Laufen ist nicht gleich Laufen. Und doppelt anders als Rad fahren oder überhaupt regelmäßig Sport machen. (Und das mache ich ja nun immerhin schon über ein Jahr.) Ich hatte nämlich tatsächlich beginnenden Muskelkater. Und leider auch einige kleine Wehwehchen in Gelenken und Sehnen. Allerdings wollte ich partout keine Pause einlegen, zu viel Spaß machte das doch! Und hoch motiviert war ich auch. Also auch am Abend wieder ab aufs Tread. Diesmal gab es einen Warm Up Walk und erneut einen Walk+Run. Aufgrund der späten Uhrzeit und einer arbeits- sowie terminreichen Woche war danach aber Schluss. Übrigens hielt sich der Schwindel nach dem Training hartnäckig, schon den dritten Tag in Folge. Aber weiterhin nur kurz und leicht, somit also zu vernachlässigen.

Am Freitag waren der Muskelkater und die Gelenkbeschwerden schon echt unangenehm, aber trotzdem: die Tread ist da, das muss ich nutzen! Allerdings war ich doch vernünftig genug, diesmal nur einen 20 Minuten Walk zu wählen, ohne Run. Dafür ein ausgiebiger Stretch hinterher.

Samstags ist traditionell bei mir prädestiniert für Sport, ich habe am meisten Zeit und Ruhe dafür und hole gern Verpasstes von unter der Woche nach. Und da wir die Zeit am Tag genutzt haben, um Büro/Peloton Gym wieder herzurichten (das Bike stand die letzten Tage auf dem Abstellgleis), konnten Jens und ich am Abend sogar gemeinsam trainieren. Einer auf der Tread und einer auf dem Bike und dann andersherum. Auch diesmal habe ich mich bewusst für einen Walk entschieden, nicht zuletzt, weil ich zuerst auf dem Bike war.

Am Sonntag dann erstmalig die bewusste Entscheidung, heute gibt es eine Pause. Auf dem Bike war ich zwar, aber mehr auch nicht. Vom Kopf her fiel es mir eher schwer, ich merke wirklich, wie gerne ich auf die Tread steige und mir das richtig Spaß bereitet. Allerdings dankt es mir mein Körper auch, dass er mal eine Pause bekommt, ich bin Muskelkater-frei und habe auch keine Schmerzen mehr.

Fazit

Aufgefallen ist mir am Samstag dann noch, dass der Schwindel so gut wie kaum noch wahrnehmbar war. Eventuell lag es an der ausreichenden Flüssigkeitszufuhr durch das Radfahren zuvor, möglicherweise ist aber auch ein Gewöhnungseffekt eingetreten.

Insgesamt bleibt festzuhalten, das es wirklich Spaß bringt und was gänzlich anderes ist als Outdoor Runs. Für mich persönlich zumindest. Meine Lauf-Experience beschränkt sich bis dato auf einige wenige Outdoor Runs vor ca. 6 Monaten (mit Peloton natürlich), die erschreckend wenig Spaß gebracht haben. Nicht zuletzt aufgrund schlechter Laufschuhe, so dass ich am Ende Schmerzen und Beschwerden hatte.

Nun habe ich aber die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln (mit neuen Schuhen) und werde gerne mehr davon berichten.

Beste Grüße vom Laufband,

Sabina & Jens

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